Eine freistehende Markise kann große Terrassen beschatten, wenn eine Wandmontage nicht infrage kommt. Damit die Lösung im Alltag funktioniert, sollten Gastronomiebetriebe vor der Modellwahl vor allem Standort, Untergrund und Betriebsabläufe prüfen.
1. Fläche und Laufwege zuerst aufnehmen
Skizzieren Sie die tatsächlich genutzte Außenfläche: Tische, Stühle, Wege für Gäste und Service, Türen sowie mögliche Liefer- oder Rettungswege. Messen Sie die Fläche im geöffneten Zustand und berücksichtigen Sie, dass Möbel im Betrieb bewegt werden. Die beschattete Fläche allein sagt noch nicht, ob die Markise zur Terrasse passt.
2. Sonnenverlauf zu den Betriebszeiten beobachten
Notieren Sie, wann und aus welcher Richtung die Sonne auf Sitzplätze und Arbeitsbereiche trifft. Eine Aufnahme am Vormittag beantwortet nicht automatisch, wie die Terrasse am Nachmittag beschattet ist. Prüfen Sie typische Öffnungszeiten und die Jahreszeiten, in denen Ihre Außenfläche am meisten genutzt wird.
3. Standort und Befestigung fachlich klären
Bei freistehenden Anlagen müssen Standorte der Stützen und die vorgesehene Befestigung frühzeitig geplant werden. Fragen Sie vor der Bestellung, welche Untergründe und Befestigungsarten für das gewählte Modell vorgesehen sind und welche Anforderungen der Hersteller nennt. Lassen Sie die örtlichen Gegebenheiten durch qualifizierte Fachleute beurteilen; erforderliche Fundamente oder Verankerungen hängen vom konkreten Produkt und Standort ab.
4. Servicewege und Nutzung mitdenken
Prüfen Sie, ob Stützen Laufwege verengen, Türen blockieren oder den Zugang zu Sitzplätzen erschweren. Berücksichtigen Sie auch, wo die Anlage im geschlossenen Zustand steht und wie Mitarbeitende sie im täglichen Betrieb bedienen. Halten Sie diese Punkte im Grundriss fest, bevor Sie Maße festlegen.
5. Anforderungen für Wind und Wetter beachten
Informieren Sie sich in den Produktunterlagen über die zulässige Nutzung und die Hinweise zu Wind, Regen und Einfahren. Solche Angaben sind modellabhängig. Die Markise sollte nur innerhalb der Herstellerangaben betrieben werden; bei aufkommendem Wind ist die dort beschriebene Vorgehensweise maßgeblich.
6. Vor der Anfrage diese Angaben bereithalten
- Skizze mit Terrassenmaßen, Türen und Laufwegen
- Fotos vom Standort und vom vorgesehenen Untergrund
- Gewünschte Beschattungsfläche und typische Betriebszeiten
- Informationen zu vorhandenen Leitungen, Einbauten und Hindernissen
- Fragen zur Befestigung, Bedienung, Pflege und Wetternutzung
Mit diesen Angaben lässt sich besser beurteilen, ob eine freistehende Lösung zum Betrieb passt und welche Punkte vor Ort noch geklärt werden müssen.
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Die freistehende Markise DUETTO Plus ist eine mögliche Lösung für großzügige Außenflächen ohne Wandmontage. Maße, Konfiguration und die Eignung für den konkreten Standort sollten anhand der Produktangaben und der örtlichen Bedingungen geprüft werden.